Die ersten Jahre in der Fischbachstraße

 

Das Jahr 1924 stellte für die Nürnberger Gemeinschaft ein bedeutsames Datum dar:

Am 2. Advent wurde das erste Nürnberger Gemeinschaftshaus in der Fischbachstraße 27 eingeweiht.

 

Prediger Theodor Levi / Leitner

 

Es war gewissermaßen der Höhepunkt im Leben des Theodor Levi / Leitner. Aus dem einen kleinen Kreis, den er 1903 vorfand,hatte sich in den über 20 Jahren seines Dienstes ein Bezirk entfaltet, der etwa 40 Bibelstundenkreise umfasste, die sonntags von bis zu 30 Brüdern aus der Nürnberger Gemeinschaft besucht wurden.

 

Nach dem Bau des eigenen Heimes begann für die Gemeinschaft eine besonders gesegnete Zeit. Leider waren die zwei folgenden Jahre nach der Einweihung die letzten des Dienstes von Bruder Leitner. Noch richtete er die erste Jahreskonferenz der nun vereinigten Verbände am 12. u. 13. Mai 1926 aus.  Doch seine hingebende Arbeit hatte seine Kräfte aufgezehrt. Auf Grund eines Hals- und Kehlkopfleidens wurde er, erst 54-jährig, am 1. November 1926 vorzeitig pensioniert. Doch ließ er es sich nicht nehmen, weiterhin Dienste zu tun, bis Prediger Albert Hiller im November 1927 seine Nachfolge antrat.

 

Prediger Albert Hiller

 

Er wurde am 24. April 1857 in Göppingen/Württemberg geboren. 1927 wurde er in den Dienst der Vereinigten Gemeinschaftsverbände Ansbach-Nürnberg-Hof berufen. Am 1. 11. 1927 trat er die Arbeit als Gemeinschaftspfleger in der Fischbachstrasse an. Während der Zeit der Naziherrschaft wurde er immer wieder von der Gestapo vorgeladen, was die Familie jedes Mal in Schrecken versetzte.

Bei der Bombardierung Nürnbergs im Januar 1945 wurde das Gemeinschaftshaus zerstört. Auch die Wohnung der Familie Hiller brannte völlig aus. Vier Wochen musste die Familie in einem Bunker verbringen.

 

Hausbesuche waren seine Stärke. Unermüdlich ging er von Haus zu Haus und hat die einzelnen Geschwister aufgesucht. Bruder Häberle, langjähriges Mitglied der Nürnberger Gemeinschaft, wurde nicht müde, immer wieder zu erzählen, wie Bruder Hiller einzelnen

Menschen mit Liebe und seelsorgerlicher Verantwortung nachging. Das haben sie ihm bis über das Grab hinaus gedankt. Er war einer, der praktizierte, was Bruderliebe ist. Im Mai 1951 trat er in den Ruhestand. Schon im darauf folgenden August musste er sich in Krankenhausbehandlung begeben. Nach zwei schweren Magenoperationen verstarb er im Februar 1952.

 

Aus

WILD, Siegfried   Entfaltung.

Die Geschichte des Landeskirchlichen Gemeinschaftsverbandes e.V. in Bayern.
Teil 2: Der Nürnberger und der Hofer Kreis.

 

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