Die Zeit nach 1945

Prediger Emil Radtke

 

Der Gemeinschaftssaal, den die Nazis ab 1942 zum größten Teil als Schreinerwerkstatt beschlagnahmt hatten, war zerstört.

Die Verbandsleitung berief Emil Radtke 1946 als Prediger in die Gemeinschaftsarbeit in der Fischbachstrasse 27. Dessen Haupttätigkeit war nicht nur der Wiederaufbau des Gemeinschaftshauses, bei dem er und viele Brüder kräftig mitarbeiteten.

Am 30. 10. 1949 konnte der Saal eingeweiht werden.

 

Es galt auch, die Geschwister aufzuspüren und zu sammeln, waren doch nicht wenige ausgebombt und aufs Land evakuiert oder in anderen Stadtteilen untergebracht worden. Ebenso galt es, die junge Generation, die sich während der Naziherrschaft, wenn überhaupt, nur verbotenerweise in kleinsten Grüppchen treffen konnte, neu zu rufen und zu Gruppen zusammenzufassen. Kurz gesagt: Es musste begonnen werden, das Leben der Gemeinschaft wieder auf den Weg zu bringen. Das geschah in relativ kurzer Zeit.

 

Friedrich Zehrer, seit 1911 Vorsitzender des Bruderrates; wie der ganze Bruderkreis stand voll hinter den Plänen zum Wiederaufbau des Gemeinschaftshauses. Schon bei dessen Einweihung sang der gemischte Chor wieder, von Bruder Radtke neu ins Leben gerufen und auch geleitet. Fast elf Jahre lang war es Bruder Radtke gegeben, nach den Wirren der Naziherrschaft neu die Entfaltung der Gemeinschaft zu gestalten.  Wie er beim 80-jährigen Jubiläum selbst bezeugte, „wollten wir nichts anderes, als die Herrlichkeit Gottes sichtbar machen durch Wort und Tat!“

 

Prediger Walter Ohlau

 

Sein Nachfolger zu Anfang des Jahres 1957 war Prediger Walter Ohlau. Er gab nur ein kurzes Gastspiel bis Mitte 1958 und ging dann in den kirchlichen Dienst.

 

Prediger Berthold Papenfuß

 

Für die nächsten zehn Jahre kam Prediger Berthold Papenfuß. Seine spezielle Gabe war die Musik. Unter seiner Leitung erreichte der gemischte Chor eine beachtliche Größe und Ausstrahlung. Trotz großer Schwäche verfolgte er die Umbauarbeiten am Gemeinschaftshaus 1976 bis 1980 mitgroßer Freude. Öffentlich reden konnte er am Einweihungstag nicht mehr, er betete still.

 

Zwei Kennzeichen seines Alters: Das erste ein immer wiederkehrender Spruch: „Hört des Vaters ernste Bitte, mach dich los vom Erdentand, Jesus Christus in die Mitte, alles andre an den Rand!“ Und das zweite: Er wurde immer dankbarer. Im Mai 1980 rief ihn der Herr

heim in seine Herrlichkeit, die er so gerne besungen hat.

 

 

Prediger Theo llli

Im Januar 1969 wurde Theo llli zum Dienst in der LKG Fischbachstrasse (ab 1973 umbenannt in Strauchstrasse) berufen. Zuvor arbeitete er von 1966 bis 1968 zusammen mit Prediger Friedrich Schmidt in der LKG Hof. Und noch weiter zurück lagen drei Monate Sommerpraktikum bei Berthold Papenfuß in Nürnberg.

 

Aus

WILD, Siegfried   Entfaltung.

Die Geschichte des Landeskirchlichen Gemeinschaftsverbandes e.V. in Bayern.
Teil 2: Der Nürnberger und der Hofer Kreis.

 

Fortsetzung folgt!

Besondere Veranstaltungen

Mo. 07.05. 19:00

Der Abend für Frauen Details

 

Fr.-Mo. 18.05.- 21.05. Pfingsttagung Puschendorf

(Bei uns am Sonntag kein Gottesdienst!)

Unsere Gottesdienste

 

Sonntags um 18 Uhr

Immer parallel mit altersgerechtem Kinderprogramm

 

Ausnahmen

 

So. 22.04. 10.30

Gottesdienst mit A. Zausig

 

So. 20.05. 09.30 Godi im Rahmen der Pfingsttagung Puschendorf

(Bei uns kein Gottesdienst!)

 

 

Details im Monatsplan! 

 

      

Hier sind wir zu finden

 

LKG Nürnberg 

Strauchstraße 27

90478 Nürnberg

fon 0911 46 58 18

 

Urlaub mit Christen
Gottes Wort für heute!